Capri Super 150
Der große Bruder des Capri Super 125 Brianza
Etwa 1967 wurde mit dem Capri Super 150 die Modellumstellung auf die neue Karosserieform abgeschlossen. Damit war die Urform des Caprirollers endgültig Geschichte und die neue Motorgeneration zusammen mit der gradliniger gezeichneten, moderner wirkenden Karosserie sorge für ein zeitgemäßes Auftreten der Modellreihe.
Mit dem 125er Modell ist der weitestgehend identisch, lediglich der Motor bekommt einen neuen Zylinder mit 58 mm statt 52 mm Durchmesser was bei identischem Hub der Kurbelwelle zu 153 ccm Zylindervolumen führt.
Die Fahrleistungen werden je nach Medium zwischen 48 mph und 62 mph in englischen Tests recht weit auseinander, 90 km/h sollten aber vermutlich realistisch erreichbar sein.
Garelli Motoren
Ein bewährtes Motorkonzept wird variiert
Der Capri Super 150 Brianza setzt auf die bewährte Technik des Capri Super 125. Die moderne Triebwerksschwinge ist bis auf den Zylinder identisch mit dem kleinen 125er Bruder ausgeführt. Dieser Zylinder liegt günstig für die Gewichtsverteilung vor dem Hinterrad und ist über eine gekapselte Duplex-Kette mit der in Höhe des Hinterrades liegenden Kupplung verbunden. Diese überträgt die Kraft auf ein 4-Gang-Getriebe das direkt auf das hintere Antriebsrad wirkt.
Das Motorgehäuse ist komplett aus Alu gegossen, die Kette läuft verschleißarm in einem großzügig bemessenen Getriebe-Ölbad. Der Direktsaugende Zylinder wird über einen DellOrto ME18 BS Vergaser mit Gemisch versorgt, eine Dansi-Zündung sorgt für eine 6-Volt Spannungsversorgung an Board des Rollers.